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Chili – sauer macht lustig – aber scharf macht glücklich

chili peppers

Für die einen sind sie so wichtig und unentbehrlich wie das Salz in der Suppe, für andere wiederum können sie die Suppe ganz schön versalzen: Chilis, Peperoni, Pfefferoni, spanischer Pfeffer. Es gibt viele Namen für die kleinen Schoten, die zur Gattung der Paprika (Capsicum) gehören. Eines haben sie alle gemeinsam, sie sind reich an Vitamin C. Eine Schote enthält etwa doppelt so viel des Stoffes wie eine Zitrone.

Die Schoten entwickeln einen Stoff namens Capsaicin, der für die richtige Schärfe der Schoten sorgt. Allerdings soll das Capsaicin eigentlich dafür sorgen, dass die Schoten nicht verzehrt werden – die Schärfe der Schoten soll vor Fraßfeinden und Schädlingsbefall schützen. Allein Vögel bekommen die scharfen Auswirkungen nicht zu spüren, sie scheiden die Samen der Schoten wieder aus und sorgen so für die Verbreitung der Schoten.

Liebhaber von Chillis lassen sich von der Schärfe der Schoten ebenfalls nicht abschrecken sondern genießen die kleinen Roten Dinger gerade wegen ihrer Schärfe. Das Brennen, das beim Verzehr in der Mund- und Rachengegend zu spüren ist wird durch eine so genannte thermische Täuschung hervorgerufen. Diese kommt durch eine Einwirkung des Capsaicin auf eben jene Nervenenden zustande, die normalerweise für die Leitung von Wärmereizungen zuständig sind.

Der Capsaicingehalt variiert je nach Sorte stark. Während die Gemüsepaprika fast kein Capsaicin enthält und daher auch nicht als scharf empfunden wird, gelten die mexikanische Habanero oder die karibische Scotch Bonnet, durch ihren hohen Capsaicingehalt, als die schärfsten Schoten der Welt. Für Untrainierte Chilliesser sind gerade diese beiden Sorten unerträglich scharf.

Alle anderen Sorten liegen irgendwo zwischen diesen Extremen. Der Schärfegrad von Chillis und Chilliprodukten wird übrigens in Scoville angegeben. Die Gemüsepaprika liegt bei 0 und die Habanero bei 100.000 – 350.000 Scoville. Das der Schärfegrad innerhalb einer Sorte so stark variiert liegt übrigens neben Standort und Klima auch an Stressfaktoren denen eine Pflanze ausgesetzt ist, beispielsweise durch Ungezieferbefall oder Wassermangel.

In der Medizin wird die Chilli übrigens auch verwendet: In Salben gegen Rheuma, Schuppenflechte, in schmerzlindernden Pflastern, als Nasenspray oder als Kreislaufmittel
Quelle: pepperworld.com


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