EFT bezieht sich wie die angewandte Kinesiologie auf das Meridiansystem der TCM, also der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese sagt aus, dass jede Ursache einer negativen Emotion nur an einer Störung im Energiesystem des Körpers liegt. Sprich: Jede negative Emotion ist mit einer Intensität verknüpft, die dafür sorgt, dass man mit dem Körper eine Empfindung, eine Gefühl oder einen Schmerz spürt, weil dieser durch die Emotion ausgelöst wird. Gleicht man jedoch das Meridiansystem aus, wird der Schmerz (das Problem) fokussiert. So kann sich bei der betroffenen Person eine emotionale Freiheit einstellen. Die Wirkung von EFT ist recht gründlich und von langer Dauer.
EFT und die Traditionelle Chinesische Medizin
Wieder zurück zu den Bezug zwischen EFT und der traditionellen chinesischen Medizin. Meridiane sind in dieser Medizin Kanäle. Durch diese Kanäle fließt die Lebensenergie, die auch Qi genannt wird. Die chinesische Medizin beinhaltet 12 Hauptmeridiane. Jeder ist dabei einem Organ zugeordnet, was die Behandlung leichter macht. Auf den sogenannten Meridianen liegen Akupunkturpunkte, die in der chinesischen Medizin durch verschiedene Therapien angesprochen werden. So gibt es zum Beispiel die Akupunktur, die Akupressur, Shiatsu und anderes. Alle Meridiantherapien haben den Sinn, dass ein Patient gesund bleibt oder es wieder wird. In der chinesischen Medizin sieht es so aus, dass man Gesundheit mit den Fluss des Qi in den Meridianen verbindet. Sprich, wenn die Energie richtig fließen kann, ist man auch gesund. Es gibt zwar nicht wirkliche Beweise dafür, dass dies auch zutrifft. Aber doch glauben immer mehr Menschen daran. Das ist ja auch kein Wunder, weiß man doch, dass Stress zum Beispiel krank macht. Sorgt man jedoch dafür, dass die Seele entspannt, fühlt man sich gleich wohler und kann viele Krankheiten abwenden. Nur dadurch, dass Körper und Geist im Einklang sind. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist der Geist im Prinzip die Energie. Die Meridiane sind die Punkte, die man entspannt, damit die Energie wieder fließen kann. Auch ohne Beweise, dass es Meridiane wirklich gibt, so viele Menschen in aus der chinesischen Medizin können sich kaum irren.
Alleine die Akupunktur dürfte doch eigentlich in der Lage sein zu belegen, dass es Meridiane gibt. Denn wenn man bestimmte Punkte behandelt, verschwinden einige Krankheiten und/oder Schmerzen. Alleine durch Nadeln, die in die Meridiane eingeführt werden. TCM bedeutet: Ein freier und ausreichender Fluss des Qi in den Meridianen steht für Gesundheit. Zu wenig Qi bedeutet Krankheit. Die TCM sagt sogar, wenn zu wenig Energie fließt ist sie schädlich und kann in einen Kanal eindringen und das dazugehörige Organ schädigen.
EFT- Das Verfahren
Nun ist EFT eine modernere Technik der traditionellen chinesischen Medizin, mit jedoch der gleichen Wirkung. Handelt es sich doch um nichts anderes als eine Klopfakupressur, die an den Meridianen angewandt wird. Man könnte EFT ja auch als eine Art Akupunktur beschreiben, bei der allerdings keine Nadeln verwendet werden, sondern nur die Meridiane abgeklopft werden. So wird der Fluss der Energie ebenfalls angesprochen. Auch bei EFT steht der Leitspruch der negativen Emotionen im Vordergrund. Alle negativen Emotionen gelten als Hauptauslöser von den meisten Schmerzen und Erkrankungen. Wem die Thesen von der TCM und EFT noch nicht überzeugen, dem hilft es vielleicht, dass sogar Albert Einstein im Jahre 1920 erklärte, dass unser Körper wie alle anderen Dinge auch, ausschließlich aus Energie bestünde. Kann sich so ein großer Meister irren? NEIN! Warum sollte es dann bei der TCM oder dem modernen EFT so sein?
EFT ein Wundermittel?
Lange Zeit hat man gesagt, EFT sei ein Wundermittel, weil es bei Krankheiten gewirkt hat, wo die Schulmedizin nichts anrichten konnte. Manche Menschen halten es aus diesem Grunde auch für Hexerei, von der man die Finger lassen sollte. Aber es gibt doch nun einmal die sinnvolle Erklärung dafür, dass man bei dieser Methode, einfach nur die Lebensenergie in Fluss bringt und so innerliche Blockaden, welcher Art auch immer, lösen kann. Somit verschwinden nun einmal viele Krankheiten und Schmerzen. Stress und Ärger können der behandelten Person nicht mehr viel anhaben, wenn die Energie wieder im Fluss ist.
Warum sollte man bei einer traditionellen medizinischen Therapie von einem Wunder reden. Ihre Wirkung wurde bewiesen und das in etlichen Studien. So wurde EFT schon bei Menschen mit Ängsten erprobt und dort zeigte sich, dass die Ängste enorm nachgelassen haben. Darüber hinaus sogar, dass die Patienten auch ohne Nachbehandlung für ein halbes Jahr oder sogar für neun Monate ihre Ängste in einer auszuhaltenden Intensität hatten. Diese hat sich während des Zeitraums auch immer gleich gehalten. Hätten diese Patienten also laufend eine Behandlung bekommen, muss man wohl davon ausgehen, dass sie sogar ganz beschwerdefrei geworden wären. Oder wie sieht es mit dem Beweis des Blutes aus? Es wurde nämlich festgestellt, dass man mit EFT eine klare Veränderung im Blut feststellen kann. Können Studien lügen? Nein, das können sie nicht. Deshalb sollte man lieber auf EFT vertrauen, anstatt sich mit Schmerzen oder Krankheiten zu quälen, bei denen ein Arzt nicht helfen kann. Ebenso sollte man EFT auch für sich nutzen, wenn man mit einer ärztlichen Behandlung steckt. Auch dann kann diese Therapie positiv auf die schon bestehende Behandlung wirken. Was hat man schon zu verlieren, wenn man einer Methode vertraut, die der traditionellen chinesischen Medizin doch so ähnelt?